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Wenn Hunde arbeiten, müssen sie besonders fit sein

Die Schneefälle dauern an und Lawinen gehen ab. Für Bergretter und ihre Rettungshunde ist gerade viel zu tun. Das bringt mich auf die vielen Einsatzmöglichkeiten von Hunden, die einen richtigen Job haben und nicht nur Kuscheltiere sind. Mit Top-Job-Liste.

Wenn Hunde arbeiten, tun sie dies immer zum Wohle der Menschen. Egal, ob es sich um Begleit-, Therapie-, Such-, Schutz- oder Jagdhunde handelt. Ich bewundere die Leistungen, zu denen sie fähig sind, zutiefst. Und es fasziniert, ja berührt mich bisweilen, wenn ich sehe, mit welcher Leidenschaft Hunde ihren Job machen. Um sie fit zu halten braucht es gezieltes Training, mentalen Ausgleich und die richtigen Nahrungsergänzer.

Es gibt viele kleine (und große) Episoden mit Arbeitshunden, die ich im Laufe meines Stadt- und Landlebens erleben und beobachten konnte. Immer wieder war ich berührt und erstaunt wie tief die Beziehung zwischen Hund und Mensch sein kann. Ob es nun der Gebirgsschweißhund meiner Kindheit war, der mit dem hausfremden Jäger ein angeschossenes Reh aufgespürt und damit seinen Job souverän erledigt hat. Die Belohnung hat er aber erst zuhause von „seinem“ Jäger, meinem Lieblingsgroßonkel, akzeptiert. Mit dem Großonkel hatte ich nicht nur die Liebe zu Hunden (und Tieren generell), sondern insbesondere zu Pferden gemein. Das Verhalten des Hundes hat mich so beeindruckt, dass ich diese nette Geschichte 40 Jahre später immer noch gern erzähle.

Wie wir wissen, macht ihr unschlagbarer Geruchsinn die Hunde zu perfekten Assistenten bei besonderen Einsätzen. Sei es als Drogenspürhund, Bargeldschnüffler oder als Warnhund bei Krankheiten. Rettungshunde helfen bei der Suche nach Menschen, etwa nach Gebäudeeinstürzen und Erdbeben und in den Bergen aktuell nach Lawinenabgängen. Einsätze im Geländer erfordern überdurchschnittliche Fitness. Mit dem Futterzusatz 5 in 1 bekommt der Hund routinemäßig Spurenelemente, Aminosäuren, Vitamine sowie Algen und Prebiotika für die tägliche gesundheitsbewusste Ernährung.

Hier in der Stadt begegne ich immer wieder Blindenführhunden. Wenn ich ihnen bei der Arbeit zusehe, bekomme ich regelmäßig einen Knoten im Bauch. Sie faszinieren mich – wie sie „ihren“ Menschen durch die Großstadt führen, ihm einen Sitzplatz in der U-Bahn zuzuweisen oder die Rollbahn verweigern, weil diese in die falsche Richtung führt, das ist einmalig. Auch, weil sie sich niemals ablenken lassen, solange sie im Dienst sind. Nicht einmal von meiner blonden Labradorin mit den großen Rehaugen und den langen Wimpern. Sehbeeinträchtigte Menschen erleben mit dem Hund Freiheit und Unabhängigkeit, die ihnen sonst niemand geben kann.

Als Besitzerin eines Labradors habe ich mich intensiv mit den Möglichkeiten eines gemeinsamen Einsatzes auseinandergesetzt. Wir haben einen Lehrgang zum tiergestützten Coaching absolviert und sehr, sehr interessante Menschen, Hunde und Möglichkeiten kennengelernt. Wir haben Kinder durch schwierige Momente begleitet und Senioren besucht. Gegenstände vom Boden aufzuheben und dem Besitzer sanft in die Hände zu legen ist immer noch eine Lieblingsaufgabe, der die Labradorin begeistert nachkommt. Manchmal frage ich mich tatsächlich, ob ich meinen Hund noch glücklicher machen würde, wenn er anspruchsvollere Aufgaben hätte als mich einfach durchs Leben zu begleiten. Doch das Allerwichtigste ist am Ende jeden Tages die Lebensfreude, die wiederum Gesundheit voraussetzt. Mit Spaziergängen, Ausritten, Bergwanderungen – im Sommer wie im Winter – halte ich den Hund in einer guten Kondition. Die bewusste Ernährung und der richtige Futterzusatz gehören selbstredend zum Gesamtpaket.

© Jasper Guy on unsplash

12 Top-Jobs für Hunde

  1. Assistenzhund (Blindenführhund, Signalhund für Gehörlose)
  2. Rettungshund (Bergrettung, Rotes Kreuz)
  3. Diensthund (Polizei, Militär)
  4. Therapiehund
  5. Warnhund (Diabetes, Epilepsie, Asthma, Schlaganfall, Migräne, Narkolepsie, Allergien)
  6. Filmhund
  7. Schulhund
  8. Sozialarbeiter (Seniorenheim, Krankenhaus, Bewährungshelfer)
  9. Spürhund (Vermisstensuche)
  10. Jagdhund
  11. Schlittenhund
  12. Sportpartner (Agility)
Schlagworte: Bewegung / Fitness / Hund / Verhalten

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