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Der Hund in den Bergen

Im Sommer fahren wir mit unserem Hund gerne in die Berge. Das Klima ist angenehmer als in der Stadt, meist ist irgendein Wasser in der Nähe und beim gemeinsamen Wandern laden Mensch und Tier ihre Batterien wieder auf.

Wie meine Tiere leide auch ich unter zu hohen Temperaturen. Die Katze legt sich im Badezimmer auf die kühlen Fliesen. Die Stute döst in ihrer Box und die betagte Labradorin platziert sich auf ihrem Hundeteppich, um mir zu sagen, dass sie lieber nicht ins heiße Auto steigt. Sie will nicht im heißen Hallensand warten bis ich 1, 2, 3, 4 Pferde geritten habe. Die pralle Sonne am Viereck ist ebensowenig eine Option.

Was sie aber genießt, ist das Wandern in den Bergen. Wenn wir die Wanderschuhe packen, steht sie ganz aufgekratzt neben der Türe und mag eindeutig mit uns kommen. Waren es früher noch größere Touren, teilweise sogar mit Übernachtung, lassen wir es nun etwas ruhiger angehen. Wir wandern da, wo es Bäche gibt und planen auch gerne einen kleinen Bergsee mit ein auf unserer Tour. Jedenfalls soll es nicht zu steil sein und auch nicht zu lange in der prallen Sonne. Felsiges Terrain meiden wir, weil es beides ist – zu steil und in der prallen Sonne.

Das war früher anders. Da waren Schneefelder unser Ziel und kein Gebirgswasser zu kalt, um nicht eine Erfrischung zu genießen. Mit dem Hund unterwegs zu sein bedeutet aber auch ein paar Dinge zu bedenken, die im Alltag eine eher untergeordnete Rolle spielen. Etwa die Frage, ob Brustgeschirr oder Halsband die Ausrüstung der Wahl sind. Unsere Vivi hatte die Antwort und trat mit dem Brustgeschirr den Sitzstreik an. Das ist natürlich blöd, weil man einen Hund mit dem Geschirr viel besser greifen kann, um ihn über eine Kante zu heben oder im steilen Gelände zu sichern.

Für mich war das kein großes Thema, denn ich halte mich stets von Kanten fern und ziehe moderate Aufstiege steilen Steigen vor. Das ist einer gewissen Höhenangst geschuldet, die sich im Alter (also in meinem Alter) verstärkt, wie ich zugeben muss. Vielleicht liegt es aber auch an den Augen, deren Sehkraft kontinuierlich abnimmt. Meine wie auch jene des Hundes. Fakt ist, wir bewandern Wege, die uns die Bergwelt genießen lassen ohne ein allzu hohes Risiko einzugehen. Und wir meiden Viehweiden, besonders jene mit Mutterkühen. Man liest zuviel darüber und läuft zuwenig schnell im Falle einer Attacke.

Was wir immer dabei haben sind die Wasserflasche für Notfälle, Leckerli, ein Erste-Hilfe-Set und unsere Canicox®-HD Kautabletten von NutriLabs.

Tipps zum Bergwandern mit Hund

GUTE PLANUNG

  • Ist die Wanderung prinzipiell für Hunde geeignet?
  • Ist mein Hund für die Route geeignet?
  • Gibt es eine Leinenpflicht?
  • Befinden sich Kuhweiden auf der Route?
  • Finden sich Trinkmöglichkeiten entlang der Strecke?
  • Erlauben die Einkehrmöglichkeiten Hunde – vor allem bei Übernachtungen?
  • Habe ich bereits auf längere Strecken Erfahrungen mit dem Hund gesammelt?
  • Besitze ich sämtliche notwendige Ausrüstung?

GUTE AUSRÜSTUNG

  • Leine
  • Maulkorb (für Bergbahnen)
  • Decke
  • Wasser, ev. Napf
  • Erste Hilfe Set
  • Kotsackerl

 

Quelle und mehr Infos: sportalpen.com

 

Schlagworte: Bewegung / Hund / Verhalten / Wasser

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