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Unser Hund wird älter

“Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.” (Robert Lembke)

Der Hund ist uns so nahe wie kein anderes Tier. Er ist unser ständiger Begleiter und will, dass es uns gut geht. Nicht mehr und nicht weniger. Das verpflichtet uns zu einem sorgsamen Umgang und dazu, die Bedürfnisse unseres Hundes zu erkennen. Beim alten Hund ist das auch die Rücksichtnahme auf andere, neue Ansprüche.

Unser Hundemädchen war zeitlebens sehr sportlich, ist gerne gelaufen, beim Ausritt mitgekommen und konnte beim Ballwerfen nicht genug bekommen. Nun ist sie knapp zehn Jahre alt und immer noch sehr fit für einen mittelgroßen Hund von etwa 30 Kilo Gewicht. Im Frühling hat sie angezeigt, dass der Morgenlauf auch gerne ohne sie stattfinden kann, lieber geht sie in gemäßigtem Tempo spazieren. Und beim Ausreiten  kommt sie gerne mit, aber bitte im Schritt. So richtig fröhlich ist sie dann, wenn auch das Wetter passt. Nicht zu warm soll es sein, und Schnee macht besonders lustig. Dann saust sie wie eine Kanonenkugel voran und fetzt wie ein junger Hund durchs Schneegestöber. Diese Momente werden seltener, das ist klar. Und weil unser Hund nicht unser erster ist, wissen wir, dass es die Zeit vor uns ganz besonders zu genießen gilt.

„Jedes Jahr, das dein Hund älter als zehn ist, ist ein Geschenk“, hat mir mal jemand gesagt. So will ich gar nicht denken. Denn ich bin überzeugt, dass uns noch einige gute Jahre bevorstehen wenn wir unserem Hund ein angepasstes Leben bieten. So haben wir schon vor einiger Zeit die Fütterung angepasst und auf Seniorenfutter umgestellt. Mit Canicox GR versorgen wir die alternde Hundedame mit Mikronährstoffen aus Ewigem Jugendkraut, Spaltkörbchen, Ginseng und mehr. Wir geben die Kautabletten, und unser Hund fängt sie im Flug wie ein Leckerli.

Canicox GR unterstützt durch ständige Ergänzung zur Nahrung den Gelenkstoffwechsel, die Gehirn- und Gedächtnisleistung sowie die Funktion von Herz- und Skelettmuskulatur optimal. Neben den Seniorentabletten ist Canicox GR auch flüssig und in Pelletsform erhältlich, ganz nach Vorliebe des Hundes.

Für Hundesenioren, die schon deutlichere geriatrische Merkmale zeigen als unsere Hundedame, hat Nutrilabs Geridex im Sortiment. Das ist ein sorgsam entwickelter Nahrungsergänzer zur Regeneration im Alter und zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens.

Aber was bedeutet nun Geriatrie beim Hund?

Die Tiergeriatrie beschäftigt sich mit dem älter werdenden Haustier und der altersgemäßen Tierheilkunde. Unser Ziel ist es, durch angepasste Bewegung und andere Maßnahmen Krankheiten zu verhindern, sie frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um unserem Hund einen qualitätsvollen Lebensabend zu ermöglichen. Die allgemeine Lebenserwartung eines Hundes hängt von dessen Rasse, seiner Größe und einer „gesunden“ Lebensweise ab, für die letztlich der Mensch verantwortlich ist. Wir wissen etwa, dass kleine Hunde eine längere Lebenserwartung haben als größere. Auch die Aufzucht spielt eine wesentliche Rolle. Die Behauptung, dass Mischlingshunde gesünder wären, ist übrigens wissenschaftlich nicht fundiert, da es dazu zu wenig Erkenntnisse gibt. Studien betreffen in der Regel bestimmte Rassen, um die Ergebnisse nicht zu verwässern.

Wir bei Nutrilabs haben uns jedenfalls Gedanken zum Thema Geriatrie bei Hunden gemacht und die wichtigsten Erkenntnisse in einem Kasten für Sie zusammengefasst.

Photo by Dominik QN on Unsplash

Wann ist Ihr Hund alt? Anzeichen, die nicht zu übersehen sind:

  • Haare rund um Schnauze, Augen und Pfoten werden grau.
  • Liegeschwielen an den Ellbogen.
  • die Muskulatur atrophiert meist zuerst im Gesicht,
    die Muskelmasse nimmt ingesamt ab und das Körperfett zu.
  • Leistungsfähigkeit der Sinnesorgane lässt nach (Hören und Sehen wird schlechter).
  • Stoffwechsel wird langsamer, trägere Verdauung.
  • Geschicklichkeit und motorische Fähigkeiten nehmen ab.
  • Gleichgewichtssinn verringert sich.
  • Bewegungs- und Spielfreudigkeit werden weniger.
  • Ruhe- und Schlafbedürfnis sind ausgeprägter.
  • Ängstlichkeit und Unsicherheit bis hin zur Reizbarkeit können auftreten.
  • Rekonvaleszenz nach Krankheiten dauert länger.
Schlagworte: Alter / Bewegung / Geriatrie

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